| Die Belagerung der Moschee
Seit der Unterzeichnung
eines Fünfjahresplanes zur Erreichung des Friedens
zwischen dem palästinensichen Volk und Israel sind sieben Jahre vergangen..
Wie ist es also
zu dem jetzigen Konflikt gekommen ?
- Das palästinensische
Volk geniesst in seiner Heimat keine fundamentalen
Menschenrechte.
- Fünf Millionen palästensische Flüchtlinge
leben derzeit ausserhalb von Palästina; diese Menschen würden gerne
in ihre Heimat zurückkehren , sind daran aber durch Israel gehindert.
- Gleichzeitig geht die
Neubesiedlung durch Juden aus der ganzen Welt ungehindert weiter.
- Um die Juden anzusiedeln,
werden die Palästinenser aus ihrer Heimat vertrieben,
sowohl durch direkte Gewaltanwendung, wie durch wirtschaftspolitischen Druck.
Das palästinensische
Volk ist der Meinung, dass Israel die im Friedensvertrag gemachten Versprechen gebrochen hat.
Es ist unbezweifelbar,
dass viel Ungerechtigkeit geschehen
ist.
Am 28. September
2000 fand ein Ereignis statt, das die jetzige Intifada auslöste. An diesem
Tag strömten Tausende israelischer
Soldaten in die Strassen Jerusalems. Die Al Aqsa Moschee der Muslime (drittheiligste Moschee des Islam) stand unter
Belagerung.
Das israelische
Militär verwehrte allen Muslimen
den Zutritt zur Moschee. Die Jerusalemer wunderten sich, was in ihrer Stadt
und in ihrer Moschee stattfand.
Die Belagerung
der Moschee war von dem israelischen General, Ariel
Sharon, befehligt worden.
Es handelte sich
um eine ungeheure Provokation gegenüber
den Palästinensern.....Sharon, der Mann der den Angriff auf das Dorf
Qibya befehligt und das dort angerichtete Blutbad unter der Zivilbevölkerung
zu verantworten hatte. Seine Truppen waren aktiv beteiligt gewesen
am Lynchmord unbewaffneter
ägyptischer Kriegsgefangener. Im Sommer 1982
hatte er in Sabra und Shatila zwei Flüchtlingslager einkreisen lassen,
um den Rahmen für die Abschlachtung der Einwohner, allesamt Zivilbevökerung,
zu schaffen. Tausende kamen damals zu Tode – Frauen und Kinder wurden nicht
verschont.
Für diese
Tat war Sharon von einem israelischen Gericht
schliesslich verurteilt worden.
Dies war einfach
zu viel fuer das palästinensische Volk – man kann wohl zu Recht behaupten,
daß dies für jades menschliche Wesen zuviel gewesen wäre.
Daher der Aufstand.
Kommt es im West
zu gewaltsamen Demonstrationen, setzt die Polizei Wasserwerfer und Tränengas
ein und schiesst schon einmal, wo die Situation ausser Kontrolle zu geraten
droht, mit Plastikkugeln. Das Ziel ist es dabei, Gewalthandlungen zu beenden, ohne
dass jemand sein Leben verliert.
In Palästina
wurden die Demonstranten, die ja provoziert worden waren, mit scharfer
Munition und echten Wurfgeschossen
angegangen, durch die viertstärkste Armee
der Welt.
Die Demonstranten
warfen mit Steinen und dergleichem; viele waren Teenager und manche sogar
erst Kinder.
Wir beten zu Gott,
er möge diese Tage unserer Prüfung bald zu Ende gehen lassen.
Wir werden siegen, Allah Akbar
Gott ist mächtiger,
als Unterdrückung und Unrecht
Gott, nimm' denn unsere Hände und führe uns
zum Sieg und zur Freiheit
und befreie unsere Herzen von Haß.
Führe uns Du.
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von Jamal..
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